WAS HAT GAR NICHT FUNKTIONIERT
Diese Woche war wieder ganz schwierig. Meine Aufgaben, Haushalt und Sport, sind liegengeblieben. Ich bin momentan einfach nicht in der Lage, mich darum zu kümmern.
Ich liege oft einfach im Bett und fühle mich müde und energielos. Es ist kein physisches Bedürfnis nach Ruhe, sondern eine innere Leere, die mich lähmt. Der Antrieb fehlt komplett, und alles wirkt zäh und unbeweglich.
WAS HAT MICH AUFGEREGT
Am meisten hat mich der Hass und die Missgunst im Internet beschäftigt. Oftmals herrscht dort eine „gegeneinander“-Mentalität statt eines „miteinander“. Es ist bedauerlich, dass Menschen in schwierigen Lebenssituationen oft beleidigend, verurteilt oder bedroht werden.
Ich kann nicht nachvollziehen, warum man anderen nichts gönnen kann. Ich verstehe nicht, warum man sich nicht einfach mitfreut, wenn jemand einen guten Tag hat. Wenn mir etwas missfällt oder ich mit jemandem nicht einverstanden bin, kann ich doch einfach weiterscrollen.
Ist das wirklich so schwer?
Ich verstehe es nicht.
WAS HAT MICH BESCHÄFTIGT
Diese Woche beschäftigt mich vorrangig die Schwierigkeit, so schnell Gewicht zu verlieren wie erhofft, und die Sorge vor einer Gewichtszunahme durch die bevorstehende Periode.
Ich friere ständig – unabhängig davon, wie viel ich anhabe oder wie warm der Raum ist.
Ich kämpfe mit dem Zwiespalt zwischen der Sehnsucht, mich zu übergeben, und der Notwendigkeit, diese Sehnsucht zu unterdrücken, einer ständigen Schlacht zwischen Kontrolle und Kontrollverlust.
Die Angst, wieder zuzunehmen, nie zufrieden zu sein.
Und die Frage, ob ich jemals stabiler werde – gesundheitlich und psychisch.
Trotzdem schreibe ich.
Vielleicht reicht das für diese Woche.
Bis nächsten Freitag,
Plunderium
